" Sleep of Sanity."

 The world is full of information, symbols and signs. In our daily lives we attempt to interpret them correctly. Everything has a determined purpose and influence upon us.

In the series „sleep of sanity“ Julian Jankovic places great value that his images deviate from reality. There is no right or wrong. We can only presume what what we see in his pictures. Beyond that, we may disregard the search for an indication of reality and address our own fiction. Through misleading captions that Julian Jankovic adds to his pictures our interpretation is stimulated.

He selects his motifs intuitively. They are of less importance than the images itself, which come into existence using his experimental techniques in black and white. 

With his style of photography he depicts the motifs in such a way so that they lose their connection with reality and are no longer clear to the viewer. The resulting images barely resemble the everyday objects that he photographed. A shopping cart thus emerges as a building and a lantern becomes a dancer.

If one looks at the pictures one after the other, this reflection becomes a dance with the evening. But we do not spin around in this dance - we spread our arms and throw our heads back.


 

Die Welt ist voll mit Informationen, Symbolen und Zeichen. In unserem täglichen Leben versuchen wir, alle von ihnen richtig zu deuten. Alles hat einen bestimmten Zweck und Einfluss auf uns.

In der Serie „Schlaf der Vernunft“ legt Julian Jankovic Wert darauf, dass seine Abbildungen von der Realität abweichen. Es gibt kein richtig oder falsch. Wir können nur Vermutungen anstellen, was wir in seinen Bildern sehen. Wir dürfen aber auch die Suche nach einem Hinweis auf die Realität außer acht lassen und uns mit unserer eigenen Fiktion befassen.

Durch irreführende Bildunterschriften, die Julian Jankovic seinen Bildern gibt, wird unsere Interpretation gefördert.

Die Motivwahl trifft er intuitiv. Motive sind für ihn von geringerer Bedeutung als das Bild selbst, das mittels seiner experimentellen Methoden - in schwarz/weiß Tönen - entsteht. Mit seiner Art zu fotografieren stellt er die Motive so dar, dass sie ihre Verbindung zur Realität verlieren und für den Betrachter nicht mehr klar zu deuten sind. Es entstehen Bilder, die kaum noch an das alltägliche Objekt, das er fotografiert hat, erinnern. So wird aus einem Einkaufswagen ein Gebäude und aus einer Laterne eine Tänzerin.
Wenn man die Bilder nacheinander betrachtet, wird diese Betrachtung zu einem Tanz mit dem Abend. In diesem Tanz drehen wir uns aber nicht - wir breiten die Arme aus und werfen den Kopf zurück.